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Digitale Effizienz für Kanzleien und Notariate.

Kanzleien und Notariate verarbeiten grosse Mengen sensibler Dokumente unter strikten Fristen und Compliance-Anforderungen. Digitale Werkzeuge können die Aktenführung, Fristenkontrolle und Mandantenkommunikation deutlich vereinfachen, ohne die Vertraulichkeit zu gefährden.

01Marktkontext

Anwaltskanzleien & Notariate in der Schweiz.

Viele Anwältinnen und Anwälte in der Schweiz arbeiten in kleinen Kanzleien. Das Schweizer Rechtssystem mit seinen kantonalen Besonderheiten und dem Berufsgeheimnis nach Art. 13 BGFA stellt besondere Anforderungen an die Digitalisierung, insbesondere an Hosting und Datenhaltung.

Typische Betriebsgrösse
2–25 Mitarbeitende
Heute im Einsatz
  • WinJur oder TriaS (Kanzleisoftware)
  • Microsoft Office für Schriftsätze
  • Physische Aktenordner mit Handakten
  • Outlook-Kalender für Fristenverwaltung
  • E-Mail und Briefpost für Mandantenkommunikation
  • Manuelle Zeiterfassung (Excel oder Papier)
Berufsgeheimnis (Art. 13 BGFA)
Sämtliche digitalen Systeme müssen das Anwaltsgeheimnis wahren. Cloud-Lösungen brauchen geeignete Standorte, Verschlüsselung und strenge Zugriffskontrollen.
Datenschutzgesetz (nDSG)
Mandantendaten sind besonders schützenswerte Personendaten. Die Datenbearbeitung erfordert dokumentierte Prozesse und klare Löschkonzepte.
Elektronischer Rechtsverkehr (eJustice)
Der elektronische Rechtsverkehr mit Gerichten wird schrittweise ausgebaut. Kanzleien müssen sich auf digitale Eingaben und Zustellungen vorbereiten.
02Herausforderungen

Wo heute Zeit verloren geht.

  • Papierbasierte Aktenführung

    Trotz vorhandener Software führen viele Kanzleien parallel physische Akten. Die doppelte Ablage kostet Zeit und erhöht das Risiko, dass Dokumente nicht auffindbar sind.
  • Fristenverwaltung unter Druck

    Verpasste Fristen können schwerwiegende Konsequenzen haben. Dennoch werden Fristen oft manuell in Kalendern oder Excel gepflegt, ohne automatische Erinnerungen oder Eskalationsstufen.
  • Eingeschränkte Mandantenkommunikation

    Der Austausch sensibler Dokumente erfolgt per Post oder unverschlüsselter E-Mail. Ein sicheres Mandantenportal würde Effizienz und Vertrauen steigern.
  • Zeiterfassung und Rechnungsstellung

    Die minutengenaue Zeiterfassung für Honorarnoten ist mühsam. Viele Kanzleien erfassen Leistungen nachträglich. Das führt zu Ungenauigkeiten und Umsatzverlusten.

Hürden, die jede Lösung berücksichtigt

  • Berufsgeheimnis erfordert sorgfältige Wahl des Hostings und durchgehende Verschlüsselung
  • Integration neuer Tools in gewachsene Kanzleiabläufe ohne Produktivitätsverlust
  • Digitale Aktenführung muss die gleiche Beweiskraft wie physische Dokumente gewährleisten
  • Schulung des Teams bei gleichzeitig hoher Arbeitsbelastung und engen Fristen

Was lässt sich bei Ihnen vereinfachen?

Im Erstgespräch klären Sie unverbindlich, welche Aufgaben sich eignen und was ein sinnvoller erster Schritt ist.

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