Automatische Lieferbenachrichtigungen
Kunden erhalten bei jedem Statuswechsel — Abholung, Grenzübertritt, Zustellung — eine automatische Benachrichtigung per E-Mail oder SMS. Die Daten kommen direkt aus dem Telematiksystem oder der Fahrer-App.
Disposition, Zoll und Statusmeldungen — automatisiert statt hinterhertelephoniert.
Die Schweiz als Transitland im Herzen Europas hat eine hochentwickelte Logistikbranche. Über 90% der Güter werden auf der Strasse transportiert. Besonders für KMU im Transportbereich stellt die Zollabwicklung an den EU-Grenzübergängen einen erheblichen administrativen Aufwand dar. Gleichzeitig steigt der Druck durch Echtzeit-Tracking-Erwartungen von Kunden und strengere Umweltauflagen.
Trotz elektronischer Zollanmeldung (e-dec) sind viele Begleitprozesse noch manuell. Fehlende oder falsche Dokumente führen zu Verzögerungen an der Grenze und Zusatzkosten.
Kunden erwarten Transparenz über den Status ihrer Lieferungen. Viele kleinere Transportunternehmen können nur auf Nachfrage Auskunft geben — per Telefon oder E-Mail.
Touren werden oft auf Basis von Erfahrung statt Daten geplant. Das führt zu unnötigen Leerfahrten, erhöhtem Treibstoffverbrauch und verpassten Lieferfenstern.
Führerscheinkontrollen, Wartungsintervalle, Ruhezeiten und Fahrzeugauslastung werden häufig manuell verfolgt. Ein Überblick über die gesamte Flotte fehlt.
Fahrer werden angerufen, Zolldokumente abgetippt und Kunden fragen den Lieferstatus per Telefon nachgefragt. Zwischen Disponenten-Excel, Fahrer-WhatsApp und Kunden-E-Mail entsteht ein Informations-Vakuum.
Wenn Waren in Echtzeit bewegt werden, darf die Information nicht im Büro steckenbleiben.
Von der Auftragsannahme bis zur Zustellbestätigung werden die administrativen Schritte automatisiert — damit Disponenten disponieren statt dokumentieren und Kunden immer wissen, wo ihre Ware ist.
Kunden erhalten bei jedem Statuswechsel — Abholung, Grenzübertritt, Zustellung — eine automatische Benachrichtigung per E-Mail oder SMS. Die Daten kommen direkt aus dem Telematiksystem oder der Fahrer-App.
Aus Lieferscheinen und Warenstammdaten werden Zolldokumente automatisch vorausgefüllt. Tarifnummern, Gewichte und Ursprungsländer werden abgeglichen und das Dokument zur Prüfung bereitgestellt.
Neue Aufträge werden anhand von Zielgebiet, Fahrzeugverfügbarkeit und Zeitfenster automatisch vorgruppiert. Der Disponent bestätigt oder passt an — statt alles von Grund auf zu planen.
Auf Basis von Kilometerstand und Zeitintervallen werden Service-Termine automatisch geplant und Werkstatt-Slots reserviert. Ablaufende MFK-Prüfungen und Versicherungen lösen rechtzeitig Erinnerungen aus.
Routineaufträge laufen automatisch durch — vom Eingang bis zur Fahrerzuweisung. Das Dispositionsteam kümmert sich nur noch um Sonderfälle, Umplanungen und Prioritätsänderungen.
Automatisch befüllte Deklarationen reduzieren Rücksendungen am Zoll drastisch. Weniger Standzeiten an der Grenze bedeuten schnellere Lieferungen und geringere Kosten.
Automatische Statusupdates ersetzen manuelle Rückfragen. Kunden sehen jederzeit, wo ihre Sendung steht — das stärkt Vertrauen und reduziert den Aufwand im Innendienst.
Vorausschauende Wartungsplanung hält die Flotte einsatzbereit. Automatische Erinnerungen verhindern, dass Service-Intervalle oder behördliche Fristen verpasst werden.
Alle Schritte vom Auftragseingang bis zur Zustellbestätigung werden dokumentiert. Schnittstellen zwischen Disposition, Fahrern, Zoll und Kunden werden erfasst.
Bestehende Systeme — TMS, Telematik, ERP, Fahrer-Apps — werden auf Integrationsmöglichkeiten geprüft. Die Automatisierungsarchitektur wird definiert.
Die priorisierten Automationen werden gebaut und mit Echtdaten getestet. Fahrer, Disponenten und Kunden testen die neuen Abläufe im Tagesbetrieb.
Schrittweise Einführung im Tagesbetrieb mit engem Monitoring. Dashboards zeigen die Automatisierungsrate und mögliche Fehlerquellen in Echtzeit.
Analysieren Sie mit Hedinger-Digital, welche Logistikprozesse am meisten Zeit kosten — und wie Automatisierung sie übernimmt.
In den meisten Fällen ja. Gängige Transport-Management-Systeme bieten Schnittstellen oder Datenexporte, die sich anbinden lassen. Falls keine API vorhanden ist, können Daten über strukturierte Dateiexporte (CSV, XML) automatisch verarbeitet werden.
Über eine einfache App oder bestehende Fahrer-Terminals. Statusmeldungen erfolgen per Knopfdruck — Abholung, Zustellung, Abweichung. Die Automatisierung übernimmt alles Weitere: Kundenbenachrichtigung, Dokumentation, Disposition.
Die Automatisierung wird auf die relevanten Zollregime zugeschnitten — typischerweise CH-EU und CH-EFTA. Länderspezifische Anforderungen wie T1/T2-Verfahren oder Ursprungsnachweise werden berücksichtigt.
Jeder Workflow enthält Plausibilitätsprüfungen. Bei Auffälligkeiten — etwa einer ungewöhnlichen Gewichtsangabe oder fehlenden Tarifnummer — wird der Vorgang gestoppt und zur manuellen Prüfung markiert.
Erfahrungsgemäss innerhalb von vier bis sechs Monaten. Die grössten Einsparungen entstehen durch weniger Telefonanfragen, schnellere Zollabfertigung und effizientere Disposition.
Nein. Die Automatisierung läuft cloudbasiert und greift über Schnittstellen auf bestehende Systeme zu. Zusätzliche Hardware ist nicht erforderlich — ein stabiler Internetzugang genügt.