Digitale Qualitätsprüfungen
Prüfchecklisten werden am Tablet oder Terminal ausgefüllt. Messwerte ausserhalb der Toleranz lösen automatisch eine Eskalation aus — inkl. Foto-Dokumentation, Chargenzuordnung und Benachrichtigung der Qualitätssicherung.
Qualitätsprüfungen, Materialfluss und Schichtübergaben — durchgängig digital statt auf Zuruf.
Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) beschäftigt rund 320'000 Personen und ist eine tragende Säule der Exportwirtschaft. Der Standort Schweiz steht für höchste Qualität, aber auch für hohe Lohnkosten — was den Druck zur Effizienzsteigerung durch Digitalisierung verstärkt. Gerade KMU in der Zulieferindustrie müssen sich zunehmend digital mit Grosskunden und Lieferketten vernetzen.
Aufträge werden im ERP erfasst, aber auf dem Shopfloor mit ausgedruckten Laufzetteln abgearbeitet. Statusänderungen fliessen erst mit Verzögerung zurück ins System.
Qualitätsprüfungen werden auf Papierformularen dokumentiert. Die Rückverfolgbarkeit bei Reklamationen ist aufwändig und fehleranfällig.
Ältere Maschinen liefern kaum Daten über Auslastung, Stillstände oder Energieverbrauch. Entscheidungen werden auf Basis von Schätzungen statt Echtzeitdaten getroffen.
Individuelle Kundenanforderungen, Varianten und Kleinserien machen die Produktionsplanung komplex. Ohne digitale Unterstützung entstehen Engpässe und Lieferverzögerungen.
Qualitätsprotokolle werden handschriftlich geführt, Schichtübergaben finden mündlich statt und Materialverbräuche werden erst rückwirkend erfasst. Zwischen Produktion, Lager und Büro fehlt der Echtzeit-Überblick.
Wenn die Maschine in Sekunden produziert, darf die Dokumentation nicht Stunden dauern.
Die administrativen Prozesse rund um die Fertigung werden digitalisiert und automatisiert — von der Auftragsfreigabe über die Qualitätskontrolle bis zur Schichtübergabe. So bleibt das Team auf dem Shopfloor statt im Büro.
Prüfchecklisten werden am Tablet oder Terminal ausgefüllt. Messwerte ausserhalb der Toleranz lösen automatisch eine Eskalation aus — inkl. Foto-Dokumentation, Chargenzuordnung und Benachrichtigung der Qualitätssicherung.
Aus Kundenbestellungen werden Fertigungsaufträge generiert, mit Stücklisten abgeglichen und der Produktion zugewiesen. Materialverfügbarkeit wird automatisch geprüft, fehlende Teile werden nachbestellt.
Materialentnahmen und -zugänge werden direkt an der Produktionslinie erfasst. Lagerbestände aktualisieren sich automatisch, Mindestbestände lösen Bestellvorschläge aus.
Am Ende jeder Schicht wird ein digitales Übergabeprotokoll erstellt: offene Aufträge, Maschinenstatus, Qualitätsauffälligkeiten, Sicherheitshinweise. Die Folgeschicht startet informiert statt fragend.
Vom Rohmaterial bis zum Endprodukt ist jede Charge, jede Prüfung und jeder Bearbeitungsschritt dokumentiert. Bei Reklamationen oder Audits stehen alle Daten sofort bereit.
Maschinen-Wartungen werden automatisch auf Basis von Betriebsstunden oder Kalenderdaten geplant. Techniker erhalten rechtzeitig Aufgaben, bevor ein ungeplanter Ausfall den Betrieb stoppt.
Automatische Grenzwertüberwachung meldet Abweichungen in Echtzeit. Fehlerhafte Chargen werden gestoppt, bevor sie weiterverarbeitet oder ausgeliefert werden.
Checklisten, Rapporte und Protokolle werden digital erfasst. Das spart nicht nur Papier, sondern macht Daten sofort auswertbar — für KPIs, Audits und kontinuierliche Verbesserung.
Digitale Übergabeprotokolle stellen sicher, dass keine Information verloren geht. Jede Schicht weiss exakt, wo die vorherige aufgehört hat — ohne Rückfragen oder Suchzeit.
Bestehende Abläufe auf dem Shopfloor werden beobachtet und dokumentiert. Wo wird noch mit Papier gearbeitet? Wo entstehen Wartezeiten durch fehlende Information?
Für die identifizierten Engpässe werden digitale Workflows entworfen. Schnittstellen zu ERP, MES oder Lagersystemen werden spezifiziert.
Die Automatisierung wird an einer Produktionslinie eingeführt und im laufenden Betrieb getestet. Feedback von Maschinenbedienern und Schichtleitern fliesst direkt in Anpassungen ein.
Nach erfolgreicher Pilotphase werden die Workflows auf weitere Linien und Bereiche ausgerollt. Schulungen und Dokumentation begleiten die Einführung.
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Ja. Ältere Maschinen werden über einfache Sensoren, Handscanner oder manuelle Eingaben am Terminal eingebunden. Die Automatisierung beginnt dort, wo die manuelle Eingabe aufhört — bei Weiterleitung, Auswertung und Dokumentation.
Die Oberflächen werden für die Nutzung mit Handschuhen auf robusten Tablets oder Terminals optimiert. Wenige Klicks pro Vorgang, klare Symbole, keine Texteingabe. Das System muss einfacher sein als der Papierprozess — sonst wird es nicht genutzt.
Bestehende Stammdaten — Artikel, Stücklisten, Lieferanten — werden beim Setup importiert. Die Automatisierung synchronisiert sich laufend mit dem ERP, sodass keine Doppelerfassung entsteht.
Die Produktion läuft weiter — kritische Erfassungen können offline am Tablet zwischengespeichert und bei Verbindungswiederherstellung synchronisiert werden. Die Automatisierung ist ein Hilfsmittel, keine Abhängigkeit.
Gerade bei Kleinserien ist die Dokumentation pro Auftrag aufwändig. Die Automatisierung reduziert den Overhead pro Auftrag — egal ob 5 oder 5'000 Stück gefertigt werden.
Etwa zehn bis zwölf Wochen, inkl. Pilotphase auf einer Linie. Der Rollout auf weitere Linien geht deutlich schneller, weil die Grundstruktur steht und nur angepasst werden muss.