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Prozessautomatisierung / Rechtsanwälte

Automatisierungfür Kanzleien

Fristen überwacht, Dokumente vorbereitet, Mandanten ongeboardet — automatisch und fehlerfrei, damit der Fokus auf der Rechtsarbeit liegt.

Branchenkontext

Anwaltskanzleien & Notariate in der Schweiz

In der Schweiz sind über 13'000 Anwältinnen und Anwälte in kantonalen Registern eingetragen. Viele arbeiten in Kanzleien mit weniger als zehn Personen. Das Schweizer Rechtssystem mit seinen kantonalen Besonderheiten, dem Amtsgeheimnis und dem Berufsgeheimnis nach Art. 13 BGFA stellt besondere Anforderungen an die Digitalisierung — insbesondere beim Hosting und der Datenhaltung.

Digitaler Reifegrad
mittel
13'000+
eingetragene Anwältinnen und Anwälte in der Schweiz
Quelle: Schweizerischer Anwaltsverband (SAV)
70%
der Kanzleien mit weniger als 10 Personen — KMU-Strukturen dominieren
25%
der Arbeitszeit geht für Dokumentensuche und manuelle Ablage verloren

Typische Herausforderungen

Papierbasierte Aktenführung

Trotz vorhandener Software führen viele Kanzleien parallel physische Akten. Die doppelte Ablage kostet Zeit und erhöht das Risiko, dass Dokumente nicht auffindbar sind.

Fristenverwaltung unter Druck

Verpasste Fristen können schwerwiegende Konsequenzen haben. Dennoch werden Fristen oft manuell in Kalendern oder Excel gepflegt — ohne automatische Erinnerungen oder Eskalationsstufen.

Eingeschränkte Mandantenkommunikation

Der Austausch sensibler Dokumente erfolgt per Post oder unverschlüsselter E-Mail. Ein sicheres Mandantenportal würde Effizienz und Vertrauen steigern.

Zeiterfassung und Rechnungsstellung

Die minutengenaue Zeiterfassung für Honorarnoten ist mühsam. Viele Kanzleien erfassen Leistungen nachträglich — mit entsprechenden Ungenauigkeiten und Umsatzverlusten.

Das Problem

Fristen werden händisch nachverfolgt, wichtige Termine gelegentlich übersehen und Standardschreiben wiederholt von Grund auf erstellt. In einer Kanzlei, wo Präzision alles ist, sollte die Administration kein Risikofaktor sein.

Jede verpasste Frist ist ein Haftungsrisiko. Jede manuelle Dokumentenvorlage ein vermeidbarer Zeitfresser.

Die Lösung

Anwaltskanzleien leben von Präzision und Vertrauen. Automatisierte Workflows eliminieren die grössten Risikoquellen — verpasste Fristen und fehlerhafte Dokumente — und geben Anwältinnen und Anwälten Zeit für das zurück, wofür Mandanten sie bezahlen: juristische Expertise.

Anwendungsfälle

So wird es konkret

Automatische Fristenkontrolle

Gerichts- und Vertragsfristen werden zentral erfasst und automatisch überwacht. Eskalationsstufen benachrichtigen zuerst den Sachbearbeiter, dann den Partner — Tage bevor eine Frist abläuft.

Null verpasste Fristen durch mehrstufige Erinnerungen

Dokumentenerstellung aus Vorlagen

Standarddokumente — Vollmachten, Rechtsschriften, Korrespondenz — werden automatisch aus Falldaten generiert. Mandantenname, Aktenzeichen und relevante Daten werden eingefügt, Formatierung steht sofort.

70% weniger Zeitaufwand für Standardschreiben

Mandanten-Onboarding

Neue Mandanten durchlaufen einen strukturierten Workflow: Ersterfassung, Interessenkonfliktprüfung, Honorarvereinbarung und Vollmacht — alles digital, alles nachvollziehbar.

Onboarding in 24 Stunden statt einer Woche

Abrechnungs-Workflows

Erfasste Leistungen werden automatisch in Honorarnoten überführt. Stundenbasierte und pauschale Abrechnungen werden korrekt berechnet, zur Freigabe vorgelegt und nach Genehmigung versendet.

Rechnungsstellung innert 48 Stunden nach Mandatsabschluss

Nicht irgendeine Lösung.Sondern Ihre Lösung für Rechtsanwälte.

01

Fristensicherheit ohne Nervosität

Mehrstufige, automatische Erinnerungen machen manuelle Fristenkalender überflüssig. Das grösste Haftungsrisiko einer Kanzlei wird systematisch eliminiert.

02

Mehr abrechenbare Stunden

Weniger Routinearbeit bedeutet mehr Zeit für anspruchsvolle juristische Aufgaben. Jede automatisierte Stunde Verwaltung wird zur potenziell abrechenbaren Stunde.

03

Konsistente Dokumentenqualität

Automatisch generierte Dokumente folgen den Kanzleistandards — einheitliches Layout, korrekte Anrede, aktuelle Rechtschreibung. Flüchtigkeitsfehler werden vermieden.

04

Professionelles Mandantenerlebnis

Schnelle Antwortzeiten, strukturiertes Onboarding und transparente Abrechnung: Mandanten spüren die professionelle Organisation, ohne die Technik dahinter zu sehen.

05

Revisionssichere Nachvollziehbarkeit

Jeder automatisierte Schritt wird protokolliert. Wer hat wann was freigegeben? Bei Mandatsprüfungen oder Streitigkeiten ist der Ablauf lückenlos dokumentiert.

Der Prozess

Von der Idee zur Umsetzung

01

Kanzleianalyse

Bestehende Abläufe werden erfasst: Wie werden Fristen verwaltet? Welche Dokumententypen werden am häufigsten erstellt? Wo gibt es Engpässe beim Onboarding?

Woche 1–2
02

Workflow-Spezifikation

Für jeden Prozess werden klare Regeln definiert: Eskalationsstufen für Fristen, Vorlagenstruktur für Dokumente, Pflichtfelder für das Mandanten-Onboarding.

Woche 2–3
03

Implementierung und Testlauf

Die Automatisierungen werden eingerichtet und mit Testfällen durchgespielt. Das Kanzleiteam prüft Dokumente und Workflows auf inhaltliche Korrektheit.

Woche 4–6
04

Go-Live und Support

Die neuen Prozesse gehen live. In der Einführungsphase steht Hedinger-Digital für Anpassungen bereit — besonders bei Vorlagen und Eskalationsregeln.

Woche 7+

Keine verpasste Frist.Mehr Zeit fürs Recht.

Erfahren Sie, wie automatisierte Workflows Ihre Kanzlei entlasten — unverbindliches Erstgespräch.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ja. Kantonale und bundesgerichtliche Fristen, einschliesslich Gerichtsferien, können abgebildet werden. Die Berechnung berücksichtigt gesetzliche Feiertage und kantonal unterschiedliche Regelungen.

Gängige Systeme wie WinJur, Vertec oder TrinovisLegal lassen sich anbinden. Für Speziallösungen wird die Integrationsmöglichkeit im Erstgespräch geprüft.

Bestehende Kanzleivorlagen werden als Basis genommen und mit variablen Feldern angereichert. Die juristische Korrektheit liegt bei der Kanzlei — die technische Umsetzung bei Hedinger-Digital.

Mandatsdaten bleiben in der Kanzlei-Infrastruktur. Die Automatisierungen arbeiten innerhalb der bestehenden Systeme und übermitteln keine Daten an Dritte. Hosting in der Schweiz ist selbstverständlich.

Die Oberflächen sind bewusst einfach gehalten. Für Anwältinnen und Anwälte ändert sich wenig — sie sehen fertige Dokumente zur Prüfung und erhalten Fristen-Erinnerungen per E-Mail. Komplexe Einstellungen bleiben im Hintergrund.

Ja. Bestehende Mandate können jederzeit ins System aufgenommen werden. Fristen werden manuell oder per Import aus bestehenden Kalendern erfasst.