Automatische Fristenkontrolle
Gerichts- und Vertragsfristen werden zentral erfasst und automatisch überwacht. Eskalationsstufen benachrichtigen zuerst den Sachbearbeiter, dann den Partner — Tage bevor eine Frist abläuft.
Fristen überwacht, Dokumente vorbereitet, Mandanten ongeboardet — automatisch und fehlerfrei, damit der Fokus auf der Rechtsarbeit liegt.
In der Schweiz sind über 13'000 Anwältinnen und Anwälte in kantonalen Registern eingetragen. Viele arbeiten in Kanzleien mit weniger als zehn Personen. Das Schweizer Rechtssystem mit seinen kantonalen Besonderheiten, dem Amtsgeheimnis und dem Berufsgeheimnis nach Art. 13 BGFA stellt besondere Anforderungen an die Digitalisierung — insbesondere beim Hosting und der Datenhaltung.
Trotz vorhandener Software führen viele Kanzleien parallel physische Akten. Die doppelte Ablage kostet Zeit und erhöht das Risiko, dass Dokumente nicht auffindbar sind.
Verpasste Fristen können schwerwiegende Konsequenzen haben. Dennoch werden Fristen oft manuell in Kalendern oder Excel gepflegt — ohne automatische Erinnerungen oder Eskalationsstufen.
Der Austausch sensibler Dokumente erfolgt per Post oder unverschlüsselter E-Mail. Ein sicheres Mandantenportal würde Effizienz und Vertrauen steigern.
Die minutengenaue Zeiterfassung für Honorarnoten ist mühsam. Viele Kanzleien erfassen Leistungen nachträglich — mit entsprechenden Ungenauigkeiten und Umsatzverlusten.
Fristen werden händisch nachverfolgt, wichtige Termine gelegentlich übersehen und Standardschreiben wiederholt von Grund auf erstellt. In einer Kanzlei, wo Präzision alles ist, sollte die Administration kein Risikofaktor sein.
Jede verpasste Frist ist ein Haftungsrisiko. Jede manuelle Dokumentenvorlage ein vermeidbarer Zeitfresser.
Anwaltskanzleien leben von Präzision und Vertrauen. Automatisierte Workflows eliminieren die grössten Risikoquellen — verpasste Fristen und fehlerhafte Dokumente — und geben Anwältinnen und Anwälten Zeit für das zurück, wofür Mandanten sie bezahlen: juristische Expertise.
Gerichts- und Vertragsfristen werden zentral erfasst und automatisch überwacht. Eskalationsstufen benachrichtigen zuerst den Sachbearbeiter, dann den Partner — Tage bevor eine Frist abläuft.
Standarddokumente — Vollmachten, Rechtsschriften, Korrespondenz — werden automatisch aus Falldaten generiert. Mandantenname, Aktenzeichen und relevante Daten werden eingefügt, Formatierung steht sofort.
Neue Mandanten durchlaufen einen strukturierten Workflow: Ersterfassung, Interessenkonfliktprüfung, Honorarvereinbarung und Vollmacht — alles digital, alles nachvollziehbar.
Erfasste Leistungen werden automatisch in Honorarnoten überführt. Stundenbasierte und pauschale Abrechnungen werden korrekt berechnet, zur Freigabe vorgelegt und nach Genehmigung versendet.
Mehrstufige, automatische Erinnerungen machen manuelle Fristenkalender überflüssig. Das grösste Haftungsrisiko einer Kanzlei wird systematisch eliminiert.
Weniger Routinearbeit bedeutet mehr Zeit für anspruchsvolle juristische Aufgaben. Jede automatisierte Stunde Verwaltung wird zur potenziell abrechenbaren Stunde.
Automatisch generierte Dokumente folgen den Kanzleistandards — einheitliches Layout, korrekte Anrede, aktuelle Rechtschreibung. Flüchtigkeitsfehler werden vermieden.
Schnelle Antwortzeiten, strukturiertes Onboarding und transparente Abrechnung: Mandanten spüren die professionelle Organisation, ohne die Technik dahinter zu sehen.
Jeder automatisierte Schritt wird protokolliert. Wer hat wann was freigegeben? Bei Mandatsprüfungen oder Streitigkeiten ist der Ablauf lückenlos dokumentiert.
Bestehende Abläufe werden erfasst: Wie werden Fristen verwaltet? Welche Dokumententypen werden am häufigsten erstellt? Wo gibt es Engpässe beim Onboarding?
Für jeden Prozess werden klare Regeln definiert: Eskalationsstufen für Fristen, Vorlagenstruktur für Dokumente, Pflichtfelder für das Mandanten-Onboarding.
Die Automatisierungen werden eingerichtet und mit Testfällen durchgespielt. Das Kanzleiteam prüft Dokumente und Workflows auf inhaltliche Korrektheit.
Die neuen Prozesse gehen live. In der Einführungsphase steht Hedinger-Digital für Anpassungen bereit — besonders bei Vorlagen und Eskalationsregeln.
Erfahren Sie, wie automatisierte Workflows Ihre Kanzlei entlasten — unverbindliches Erstgespräch.
Ja. Kantonale und bundesgerichtliche Fristen, einschliesslich Gerichtsferien, können abgebildet werden. Die Berechnung berücksichtigt gesetzliche Feiertage und kantonal unterschiedliche Regelungen.
Gängige Systeme wie WinJur, Vertec oder TrinovisLegal lassen sich anbinden. Für Speziallösungen wird die Integrationsmöglichkeit im Erstgespräch geprüft.
Bestehende Kanzleivorlagen werden als Basis genommen und mit variablen Feldern angereichert. Die juristische Korrektheit liegt bei der Kanzlei — die technische Umsetzung bei Hedinger-Digital.
Mandatsdaten bleiben in der Kanzlei-Infrastruktur. Die Automatisierungen arbeiten innerhalb der bestehenden Systeme und übermitteln keine Daten an Dritte. Hosting in der Schweiz ist selbstverständlich.
Die Oberflächen sind bewusst einfach gehalten. Für Anwältinnen und Anwälte ändert sich wenig — sie sehen fertige Dokumente zur Prüfung und erhalten Fristen-Erinnerungen per E-Mail. Komplexe Einstellungen bleiben im Hintergrund.
Ja. Bestehende Mandate können jederzeit ins System aufgenommen werden. Fristen werden manuell oder per Import aus bestehenden Kalendern erfasst.