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Web-Applikationen / Logistik

Jede Lieferungim Blick

Dashboards, die Disponenten entlasten und Kunden informieren — in Echtzeit.

Branchenkontext

Logistik & Transport in der Schweiz

Die Schweiz als Transitland im Herzen Europas hat eine hochentwickelte Logistikbranche. Über 90% der Güter werden auf der Strasse transportiert. Besonders für KMU im Transportbereich stellt die Zollabwicklung an den EU-Grenzübergängen einen erheblichen administrativen Aufwand dar. Gleichzeitig steigt der Druck durch Echtzeit-Tracking-Erwartungen von Kunden und strengere Umweltauflagen.

Digitaler Reifegrad
mittel
90%+
des Schweizer Binnengüterverkehrs erfolgt auf der Strasse
Quelle: Bundesamt für Statistik
CHF 40 Mrd.
Umsatz der Schweizer Transport- und Logistikbranche jährlich
Quelle: GS1 Switzerland
30%
Effizienzsteigerung durch digitale Routenoptimierung möglich

Typische Herausforderungen

Papierbasierte Zollabwicklung

Trotz elektronischer Zollanmeldung (e-dec) sind viele Begleitprozesse noch manuell. Fehlende oder falsche Dokumente führen zu Verzögerungen an der Grenze und Zusatzkosten.

Keine Echtzeit-Sendungsverfolgung

Kunden erwarten Transparenz über den Status ihrer Lieferungen. Viele kleinere Transportunternehmen können nur auf Nachfrage Auskunft geben — per Telefon oder E-Mail.

Ineffiziente Routenplanung

Touren werden oft auf Basis von Erfahrung statt Daten geplant. Das führt zu unnötigen Leerfahrten, erhöhtem Treibstoffverbrauch und verpassten Lieferfenstern.

Fahrzeug- und Fahrerverwaltung

Führerscheinkontrollen, Wartungsintervalle, Ruhezeiten und Fahrzeugauslastung werden häufig manuell verfolgt. Ein Überblick über die gesamte Flotte fehlt.

Das Problem

Logistikbetriebe kämpfen mit Telefonketten, Excel-Tourenpläne und Statuslücken. Kunden wollen wissen, wo ihre Sendung ist — nicht den Innendienst anrufen müssen.

Jede verpasste Statusmeldung erzeugt durchschnittlich 3 Rückfragen.

Die Lösung

Webbasierte Logistik-Applikationen bündeln Fahrzeugpositionen, Auftragsstatus und Routendaten in einem zentralen Dashboard — zugänglich für Disponenten, Fahrer und Endkunden gleichermassen.

Anwendungsfälle

So wird es konkret

Live-Flottentracking mit Auftragszuordnung

GPS-Positionen aller Fahrzeuge auf einer Karte, verknüpft mit aktiven Aufträgen. Disponenten sehen sofort, welches Fahrzeug wann wo verfügbar ist.

Leerfahrten um 25% reduziert

Kundenportal mit Echtzeit-Lieferstatus

Endkunden verfolgen ihre Sendung über ein gebrandetes Portal mit voraussichtlicher Ankunftszeit, Foto-Zustellbestätigung und automatischen Benachrichtigungen.

Kundenanfragen zum Lieferstatus um 80% gesunken

Fahrer-App für Tourenabwicklung

Mobile Oberfläche für Fahrer: optimierte Reihenfolge, Navigation, digitale Unterschrift bei Übergabe und sofortige Rückmeldung an die Zentrale.

Papierlose Zustellbestätigung zu 100% eingeführt

Routenplanungs-Interface mit Kapazitätsanzeige

Visuelle Tourenplanung per Drag-and-Drop: Aufträge zuweisen, Kapazitäten prüfen, Zeitfenster berücksichtigen — alles auf einen Blick.

Planungszeit pro Tour um 35% verkürzt

Nicht irgendeine Lösung.Sondern Ihre Lösung für Logistik.

01

Transparenz über die gesamte Lieferkette

Vom Lager bis zur Haustür: Jeder Statuswechsel wird erfasst und ist sofort für alle Beteiligten sichtbar.

02

Weniger Anrufe, mehr Kundenzufriedenheit

Self-Service-Tracking entlastet den Innendienst und gibt Kunden das Gefühl von Kontrolle über ihre Lieferung.

03

Mobile-first für den Alltag auf der Strasse

Die Fahrer-App funktioniert auch bei schlechter Verbindung. Daten werden lokal zwischengespeichert und synchronisiert, sobald Netz verfügbar ist.

04

Datengrundlage für bessere Entscheide

Historische Tourdaten zeigen Muster: Welche Routen sind ineffizient? Wo entstehen regelmässig Verzögerungen?

Der Prozess

Von der Idee zur Umsetzung

01

Prozessanalyse und Systemlandschaft

Erfassung der bestehenden Abläufe: Disposition, Fahrzeugkommunikation, Kundenavisierung. Welche Systeme sind im Einsatz?

1–2 Wochen
02

Dashboard-Prototyp und Datenanbindung

Klickbarer Prototyp des Disponenten-Dashboards. Gleichzeitig: Anbindung an GPS-Tracker und bestehende Auftragssysteme.

3–4 Wochen
03

Entwicklung aller Portale

Parallele Umsetzung von Disponenten-Dashboard, Kundenportal und Fahrer-App. Durchgängige Echtzeit-Synchronisation.

8–12 Wochen
04

Pilotbetrieb mit einer Flotte

Test mit einer Fahrzeuggruppe im Realbetrieb. GPS-Genauigkeit, Offline-Verhalten und Benutzerfreundlichkeit werden validiert.

2–4 Wochen
Fallbeispiel

Kurierdienst erhält Echtzeit-Überblick

35
Fahrzeuge live auf einer Karte
-82%
Telefonanfragen zum Lieferstatus
+18%
Aufträge pro Tag durch bessere Planung

Ein Zürcher Kurierdienst mit 35 Fahrzeugen koordinierte Aufträge per Telefon und WhatsApp-Gruppen.

Herausforderung

Disponenten verloren den Überblick bei Spitzenzeiten. Kunden erhielten keine verlässlichen Zeitfenster. Nachträgliche Tourenauswertung war unmöglich.

Ergebnis

Ein zentrales Dashboard mit Live-Tracking, automatischer Kundenavisierung und historischer Tourenanalyse — ausgerollt in 14 Wochen.

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Transparenz über jede Lieferung — im unverbindlichen Gespräch wird gezeigt, wie das konkret aussieht.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Die Applikation ist herstellerunabhängig. Gängige Telematik-Anbieter wie TomTom, Samsara oder Webfleet lassen sich per API anbinden. Auch günstige OBD-Dongles sind integrierbar.

Ja. Die App speichert Aufträge und Statusänderungen lokal und synchronisiert automatisch, sobald eine Verbindung besteht. Navigation funktioniert über vorgeladene Kartendaten.

Ja. Kunden erhalten per SMS oder E-Mail einen individuellen Tracking-Link. Kein Konto erforderlich — ähnlich wie bei grossen Paketdiensten.

Aufträge können automatisch aus dem ERP übernommen werden. Statusrückmeldungen und Zustellbestätigungen fliessen zurück. Gängige Schnittstellen (REST, SOAP, CSV-Import) werden unterstützt.

Die Architektur skaliert problemlos von 5 bis 500+ Fahrzeuge. Die Kartenansicht gruppiert automatisch bei hoher Dichte und lädt performant nach.

Typische Projekte liegen zwischen CHF 35'000 und CHF 80'000, abhängig von Anzahl Portale, Integrationen und Echtzeitanforderungen. Im Erstgespräch wird ein realistischer Rahmen abgesteckt.