OEE-Dashboard mit Live-Maschinenstatus
Overall Equipment Effectiveness auf einen Blick: Verfügbarkeit, Leistung und Qualitätsrate jeder Maschine. Farbcodiert, sofort verständlich, auch auf dem Hallendisplay.
Produktionsdaten, die ankommen — am Bildschirm in der Halle, nicht im Ordner im Büro.
Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) beschäftigt rund 320'000 Personen und ist eine tragende Säule der Exportwirtschaft. Der Standort Schweiz steht für höchste Qualität, aber auch für hohe Lohnkosten — was den Druck zur Effizienzsteigerung durch Digitalisierung verstärkt. Gerade KMU in der Zulieferindustrie müssen sich zunehmend digital mit Grosskunden und Lieferketten vernetzen.
Aufträge werden im ERP erfasst, aber auf dem Shopfloor mit ausgedruckten Laufzetteln abgearbeitet. Statusänderungen fliessen erst mit Verzögerung zurück ins System.
Qualitätsprüfungen werden auf Papierformularen dokumentiert. Die Rückverfolgbarkeit bei Reklamationen ist aufwändig und fehleranfällig.
Ältere Maschinen liefern kaum Daten über Auslastung, Stillstände oder Energieverbrauch. Entscheidungen werden auf Basis von Schätzungen statt Echtzeitdaten getroffen.
Individuelle Kundenanforderungen, Varianten und Kleinserien machen die Produktionsplanung komplex. Ohne digitale Unterstützung entstehen Engpässe und Lieferverzögerungen.
Produktionsbetriebe verlieren wertvolle Einblicke durch Schichtprotokolle, Maschinen-Silos und Nachträgliche-Reports. Wenn Probleme erst im Monatsbericht auftauchen, sind Tausende Franken bereits verloren.
Ungeplante Maschinenstillstände kosten Schweizer KMU durchschnittlich CHF 1'200 pro Stunde.
Webbasierte Produktions-Dashboards machen Maschinendaten, Qualitätskennzahlen und Auftragsstatus in Echtzeit sichtbar — vom Shopfloor-Monitor bis zum Management-Cockpit.
Overall Equipment Effectiveness auf einen Blick: Verfügbarkeit, Leistung und Qualitätsrate jeder Maschine. Farbcodiert, sofort verständlich, auch auf dem Hallendisplay.
Prüfpläne auf dem Tablet: Messwerte erfassen, Fotos von Abweichungen dokumentieren, Sofortmassnahmen auslösen. Alles rückverfolgbar und auditfähig.
Jeder Auftrag zeigt seinen aktuellen Standort im Produktionsprozess. Kunden erhalten auf Wunsch automatische Updates zum Fortschritt ihrer Bestellung.
Digitale Schichtübergabe: offene Punkte, Maschinenstatus und Besonderheiten werden strukturiert weitergegeben — kein Wissen geht mehr verloren.
Entscheidungen über Investitionen, Kapazitäten und Wartung basieren auf realen Produktionsdaten statt auf Erfahrungswerten einzelner Personen.
Die Oberfläche ist für grosse Touchscreens und industrielle Tablets optimiert. Grosse Schrift, klare Kontraste, Bedienung mit Handschuhen möglich.
Start mit einem Dashboard für eine Linie. Weitere Maschinen, Werke oder Funktionen kommen dazu, wenn der Nutzen bewiesen ist.
Ob Trumpf, Bystronic oder Haas: Die Applikation verbindet Daten unterschiedlicher Hersteller in einer einheitlichen Ansicht.
Qualitätsprüfungen, Messwerte und Korrekturmassnahmen werden revisionssicher gespeichert — bereit für ISO-Audits und Kundenaudits.
Vor Ort verstehen: Welche Maschinen liefern welche Daten? Wo entstehen Informationslücken? Was brauchen Schichtleiter wirklich?
Prototyp der wichtigsten Ansichten: OEE-Übersicht, Einzelmaschinendetail, Auftragsfortschritt. Parallele Klärung der Datenpipeline.
Umsetzung der Applikation mit Echtzeit-Datenanbindung via OPC UA, MQTT oder REST. Integration mit ERP für Auftragsdaten.
Einsatz auf einer Produktionslinie, Feedback der Bediener einarbeiten, Schulung der Schichtleiter am Live-System.
Ein Metallverarbeitungsbetrieb mit 8 CNC-Maschinen und 45 Mitarbeitenden hatte keinen Echtzeitüberblick über die Auslastung.
OEE wurde monatlich in Excel geschätzt. Qualitätsprüfungen liefen auf Papier. Kunden fragten täglich nach dem Status ihrer Aufträge.
Ein zentrales Produktions-Dashboard mit Live-OEE, digitalem Qualitätsmanagement und Kundenportal für Auftrags-Tracking — produktiv nach 10 Wochen.
Im Erstgespräch wird gemeinsam analysiert, welche Daten den grössten Hebel haben.
OPC UA, MQTT, Modbus TCP und REST-APIs sind standardmässig integrierbar. Für ältere Maschinen ohne Netzwerkanbindung kommen kostengünstige IoT-Gateways zum Einsatz.
In den meisten Fällen genügt das bestehende Firmennetzwerk. Die Applikation läuft webbasiert und benötigt keine lokale Installation auf den Endgeräten.
Ja. Gängige ERP-Systeme wie Abacus, SAP Business One oder Microsoft Dynamics werden über Standardschnittstellen angebunden. Auftragsdaten fliessen automatisch ins Dashboard.
Grossbildschirme in der Halle zeigen Live-Dashboards im Vollbildmodus. Die Ansicht rotiert automatisch zwischen verschiedenen Übersichten — ohne Maus oder Tastatur.
Gerade dort ist der Effekt am grössten. Schon ein einfaches OEE-Dashboard für wenige Maschinen deckt Optimierungspotenzial auf, das sich schnell in Franken auszahlt.
Je nach Maschinenanzahl und Integrationstiefe starten Projekte bei CHF 30'000. Ein MVP für eine Pilotlinie ist oft in 6–8 Wochen umsetzbar.